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Geschichte Beerchen

(tk) Vor vielen Jahren lebte in Amerika, in der weiten Prärie, ein großes Indianervolk. Wie wir es aus Büchern und dem Fernsehen kennen jagten die Männer das Wild und beschützen die Frauen und Kinder. Natürlich muss nicht an jedem Tag gejagt werden. Viele Angreifer brauchte das Volk auch nicht fürchten zu fürchten, war doch der Indianerstamm auf dem ganzen Kontinent für ihre Stärke, ihren Mut und ihre Tapferkeit bekannt.

Es gab da jedoch noch einen kleinen Indianerjungen. Er interessierte sich nicht für die Übungen mit Pfeil und Bogen. Er ging lieber mit dem großen Medizinmann in die Natur und lernte viel über die Pflanzen und Heilkräuter des Waldes. Deshalb wurde er, nach den Früchten des Waldes, „Beerchen“ genannt.

Die anderen Jungen hänselten Beerchen. Hießen diese doch „flinkes Wiesel“ oder „starkes Bison“. Sie halfen den Alten bei der Jagd oder übten sich im Anschleichen.

 „Beerchen“ jedoch lernte sich von den Früchten des Waldes zu ernähren. Heute würden wir sagen er war ein Vegetarier.

 Immer schlimmer wurden die Hänseleien, immer wieder wurde „Beerchen“ von den anderen aufs „Kreuz“ gelegt. Letztendlich entschied er sich alleine in die Berge zu gehen und nur das zu essen was in Mutter Natur ihm wuchs.

Viele Jahre vergingen und das einstmals so stolze Indianervolk wurde durch Kriege und Krankheiten immer weniger.

Das ganze Volk litt unter einer Hungersnot. Wo einstmals auf den weiten Weiden Bisons grasten, war nun eine große Leere.

Irgendwann erinnerte sich der Häuptling an „Beerchen“, dem kleinen Indianerjungen der sich scheinbar nur von den Früchten des Waldes ernährte.  Gemeinsam mit seinen tapfersten Kriegern ritt der Häuptling in die Berge. Nach vielen tagen des Suchens fanden sie ihn schließlich.

 „Beerchen“, inzwischen ein stattlicher Mann, vergab ihnen die Hänseleien und Verspottungen und versprach seinem Volk zu helfen.

Er lehrte die Kinder, Frauen und Männer welche Pflanzen giftig und welche essbar waren. All dieses Wissen war dem Indianervolk abhandengekommen denn der Medizinmann war vor Jahren überraschend gestorben.

 Das Indianervolk lernte ohne Bisonfleisch auszukommen und nach einiger Zeit wählte das ganze Volk „Beerchen“ zu seinem neuen Medizinmann. Er bekam auch einen neuen Namen. Ehrfürchtig wurde er nun „großer Gelehrter“ genannt.

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